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Vertikale Solarmontagestrukturen

  • Starwin
  • Zhangzhou
  • 14 Tage
  • 30 MW/Monat
Vertikale Solarmontagesysteme positionieren Photovoltaikmodule (PV-Module) senkrecht (90 Grad) zum Boden oder einer Wandfläche, anstatt sie wie üblich dem Breitengrad entsprechend zu neigen. Diese Methode gewinnt aufgrund ihres einzigartigen Energieerzeugungsprofils, ihrer platzsparenden Eigenschaften und ihrer Kompatibilität mit bifazialen Modulen zunehmend an Bedeutung.

Vertikale Solarmontagestrukturen


Vertical solar mounting structures


1. Gängige Konfigurationen und Anwendungen

Vertikale Halterungen sind vielseitig und werden in verschiedenen Szenarien eingesetzt:

Solarzäune / Perimeterbarrieren:Die Paneele werden vertikal an den Grundstücksgrenzen montiert und dienen sowohl als Sicherheitszaun als auch als Stromgenerator.

Gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV):Die Paneele werden an Gebäudefassaden, Vorhangfassaden oder als architektonische Verkleidung angebracht und nutzen so ansonsten ungenutzten vertikalen Raum im urbanen Raum.

Bodenmontierte vertikale Antennenanlagen:Freistehende Bauwerke (oft in Ost-West-Richtung ausgerichtet), die auf offenen Feldern, Flughäfen oder entlang von Autobahnen eingesetzt werden (und als Lärmschutzwände dienen).

Agrivoltaik:Vertikale Reihen ermöglichen den Durchfahrt von Maschinen und das Wachstum von Nutzpflanzen darunter bei minimaler Beschattung, wodurch die Flächennutzungseffizienz maximiert wird.

2. Wichtige Struktur- und Materialdetails

Um den Belastungen durch Umwelteinflüsse standzuhalten, müssen diese Bauwerke spezifische technische Anforderungen erfüllen:

Materialien:Typischerweise hergestellt aushochfester Kohlenstoffstahl (z. B. Q235, Q355, S350GD)oderAluminiumlegierungen (AL6005-T5)Korrosionsschutz wird erreicht durchFeuerverzinkungoderverzinktes Aluminium-Magnesium (ZAM)Beschichtungen für überlegene Witterungsbeständigkeit.

Fundamentarten:Je nach Bodenbeschaffenheit und Lastanforderungen werden Betonfundamente, Schraubpfähle (Schraubanker) oder gerammte H-Pfähle verwendet.

Berücksichtigung der Windlast:Vertikale Paneele bieten dem Wind eine große, ebene Angriffsfläche. Die Konstruktionen sind so ausgelegt, dass sie hohen Windgeschwindigkeiten standhalten (üblicherweise 45 m/s bis 60 m/s) und benötigen im Vergleich zu flachen, geneigten Regalen robustere Verstrebungen und stärkere Fundamente.

3. Eigenschaften der Energieerzeugung

Die Leistungskurve eines vertikalen Systems unterscheidet sich deutlich von der eines herkömmlichen geneigten Systems:

Doppelte Gipfel:Bei Ost-West-Ausrichtung fangen vertikale Paneele morgens und abends das Sonnenlicht effektiv ein und erzeugen so zwei tägliche Stromproduktionsspitzen. Dies steht im Gegensatz zu den nach Süden (Nordhalbkugel) ausgerichteten, geneigten Paneelen, die nur eine einzige Spitzenleistung am Mittag aufweisen.

Bifaziale Verbesserung:Die vertikale Montage ist ideal fürbifaziale Module, die auf der Vorderseite direktes Sonnenlicht und auf der Rückseite reflektiertes/Albedo-Licht (von Schnee, Sand oder hellem Boden) einfangen, wodurch der Gesamtertrag um 15 % oder mehr gesteigert wird.

Leistungsfähigkeit in hohen Breitengraden und im Winter:In höheren Breitengraden (z. B. Nordeuropa, Kanada) sind vertikale Solarmodule aufgrund des flachen Sonnenstands besonders im Winter sehr effektiv. Zudem rutscht Schnee auf natürliche Weise ab, wodurch die Leistungsverluste vermieden werden, die bei flachen oder geneigten Modulen durch Schneeansammlungen entstehen.

4. Vorteile

Raumeffizienz:Benötigt nur minimalen Flächenbedarf (manchmal <1% der Landfläche), sodass das Land für Landwirtschaft, Weidewirtschaft oder Transit frei bleibt.

Gitterkomplementarität:Die morgendlichen/abendlichen Spitzenwerte tragen dazu bei, die Kurve der "duck-Kurve abzuflachen und den Bedarf an Netzausgleich/Speicherung im Vergleich zu herkömmlichen Solarparks mit hohem Stromverbrauch zur Mittagszeit zu reduzieren.

Weniger Verschmutzung und Wartungsaufwand:Vertikale Flächen sammeln weniger Staub und Schmutz an als horizontale Flächen und werden durch Regen oder Wind effektiver gereinigt. Außerdem lassen sie sich vom Boden aus leichter inspizieren.

5. Nachteile und Herausforderungen

Geringerer jährlicher Gesamtertrag (in einigen Klimazonen):In Regionen niedriger Breitengrade (näher am Äquator) erhalten vertikale Paneele weniger direktes Sonnenlicht von oben als optimal geneigte Paneele, was potenziell zu einem um 15-30% geringeren jährlichen Energieertrag führt.

Höhere Strukturkosten:Der Bedarf an dickerem Stahl, tieferen Fundamenten und robusteren Aussteifungen zur Bewältigung der Windlasten kann die Kosten für die Systembalance (BOS) erhöhen.

Schattierungsempfindlichkeit:Vertikale Reihen können morgens und abends lange Schatten in Ost-West-Richtung werfen; daher ist ein sorgfältiger Reihenabstand erforderlich, um eine Beschattung zwischen den Reihen zu vermeiden.

Aluminum ground solar mount


6. Einblicke in die Installation

Orientierung:Bei bodenmontierten Geräten ist die Ost-West-Ausrichtung am gebräuchlichsten, um die Last gleichmäßig zu verteilen und die Morgen- und Nachmittagssonne optimal zu nutzen. Nord-Süd-Ausrichtung ist typisch für Gebäudefassaden.

Bodenfreiheit:Üblicherweise wird ein Abstand von 0,3 m bis 0,5 m zwischen der Unterseite des Panels und dem Boden gelassen, um die Reinigung, die Vegetationspflege und die beidseitige Lichteinfangung zu ermöglichen.

Vormontage:Viele moderne vertikale Regalsysteme sind für eine hohe Vormontage im Werk ausgelegt (Einbaumontage oder Fenstermontage), um den Arbeitsaufwand vor Ort zu reduzieren.

Notwendige Informationen für die Planung und Angebotserstellung von Herstellern in China, die verstellbare Neigungs-Solarmontagesysteme anbieten:

1. Abmessungen der Platte: Länge, Breite und Dicke?
2. Neigungswinkel?
3. Anordnung der Paneele? Wie viele Paneele pro Spalte, wie viele Paneele pro Reihe? Wie viele Solarpaneele insgesamt?
4. Maximale Windgeschwindigkeit am Projektstandort?
5. Maximale Schneelast auf der Baustelle?
6. Dachart: Metalldach, Ziegeldach oder Betondach.
Anforderungen an die Konstruktion und Angebotserstellung für verstellbare Solarmontagesysteme:
1) Datenblatt des Solarmoduls (L x B x T)
2) Geplantes Layout: ___ Reihen x ___ Module
3) Fliesenwinkel
4) Dachart: Metall, Ziegel oder Beton
5) Ausrichtung des Solarmoduls: Hoch- oder Querformat
6) Windlast und Schneelast


Bei Fragen oder Projekten kontaktieren Sie uns bitte jederzeit!

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